Gewächshaus optimal nutzen

Wie wird ein Gewächshaus optimal genutzt?

Viele Vorteile ergeben sich, wenn Sie Ihr Gewächshaus optimal nutzen. Sie können die Erntezeit Ihrer Gemüsepflanzen verlängern.

Dabei verstärkt sich durch die optimierten Bedingungen im Gewächshaus das Aroma. Sowohl Gemüse als auch Zierpflanzen können Sie im Gewächshaus vorziehen und dann im Garten weiterwachsen lassen.

Wenn Sie Ihr Gewächshaus optimal bepflanzen wollen, können Sie das innenherrschende ideale Klima auch für den Anbau exotischerer Früchte nutzen. Und nicht zuletzt erfreut sich die Zucht von Tomaten im Treibhaus hoher Beliebtheit.

Um Ihre Vorstellungen effektiv und produktiv umzusetzen, muss Folgendes beachtet werden:

  1. welcher Standort für Ihr Gewächshaus optimal ist,
  2. welche Art von Gewächshaus sich am besten eignet,
  3. wie das Gewächshaus ausgestattet sein sollte und
  4. wie Ihre Pflanzen optimal in Ihrem Zuhause wachsen.

Mit dem richtigen Plan durchs Jahr

Die allerwichtigste Frage kommt zuerst: Welche Ernte wollen Sie haben und welche Pflanzen möchten Sie eventuell später in Ihren Garten auslagern?

Das A und O eines optimal genutzten Gewächshauses ist ein gut strukturierter Jahresplan. So können Sie sehen, wann etwas gesät und gegebenenfalls umgetopft werden muss.

Daraus ergibt sich die Aufteilung innerhalb des Gewächshauses. Diese Planung kann richtig Spaß machen und natürlich können Sie im Laufe des Jahres flexible Umgestaltungen vornehmen.

Effizienz und Produktivität lassen sich mit Gewächshauskalender am besten steigern. Online gibt es hierzu viele Inspirationen für einen gelungenen Gewächshaus-Pflanzplan.

Der optimale Standort für ein Gewächshaus

Die Basis für ein gesundes und gutes Wachstum der Pflanzen ist eine Ausrichtung des Gewächshauses nach Süden. So können Licht und Wärme vom Treibhaus besonders lange eingefangen werden.

Kontraproduktiv ist demnach eine Ausrichtung des Hauses nach Norden.

Auch der Wandel des Lichteinfalls und die damit verbundene Schattenbildung durch Bäume etc. ist zu berücksichtigen, da sich dies über die Jahreszeiten hinweg stetig verändert.

Diese Bestimmung des optimalen Standortes kann eine Herausforderung darstellen. Vielleicht ist es Ihnen aber auch einfach nur müßig, sich so lang nur theoretisch mit Ihrem zukünftigen Gewächshaus zu beschäftigen.

Da im Winter die Sonne tief steht, ist es wichtig, dass die Seitenwände richtig ausgerichtet sind, da sie besonders viel Licht aufnehmen. Die Längsachse sollte demnach auf der Ost-West-Achse verlaufen.

Für den Sommer hingegen sollte berücksichtigt werden, dass das Licht hauptsächlich über das Dach aufgenommen wird, da die Sonne höher steht. Hier wäre also eine Ausrichtung der Längsachse Nord-Süd am besten. Jedoch ist die Lichtaufnahme generell höher.

Sollten Sie Ihr Gewächshaus auch im Winter nutzen, empfiehlt es sich, dies ausschlaggebend zu berücksichtigen.

Wichtig sind außerdem:

  • ein windgeschützter Ort,
  • keine Lage am Fuß eines Hanges und
  • die Abwesenheit von großen Bäumen in direkter Nähe.

Das richtige Fundament gibt die richtige Basis für Ihr kleines Gartenglück.

Welches Gewächshaus sollte es sein?

Es gibt verschiedene Gewächshausarten, die sich in Bauweise, Qualität, Kosten und nicht zuletzt Zweckmäßigkeit unterscheiden.

Ein Glasgewächshaus ist eine ideale Ergänzung für Hobbygärtner und gleichzeitig eine optisch ansprechende Möglichkeit, um den Anbau von Gemüse verfrüht zu beginnen, den Ertrag zu steigern und Pflanzen im Winter vor Frost zu schützen.

Es gibt sie in verschiedenen Größen und auch das Glasmaterial kann sich unterscheiden. Es gibt beispielsweise:

  • besonders lichtdurchlässiges Bankglas,
  • geriffeltes Klarglas (Nörpelglas), welches die Sonnenstrahlen besonders streut und ihre Wirkung somit intensiviert,
  • Isolierglas, welches beim Einsatz einer Heizung im Winter den unnötigen Verlust von Wärme vermeidet und
  • Plexiglas, beziehungsweise Acrylglas. Dieses ist zwar kostengünstiger, aber dafür ist das Material spröder und weniger licht- und ultraviolettstrahlendurchlässig.

Diese Arten zeichnen sich allesamt durch Langlebigkeit aus und bieten die idealen Bedingungen, um das Beste aus Ihrem Garten und Gemüseanbau herauszuholen.

Bei einer Anschaffung eines Gewächshauses stellt sich oft die Frage der Alternative zu einem Glasgewächshaus.

Foliengewächshaus

Foliengewächshäuser speichern die Wärme gut, sind einfach zu montieren und im Vergleich preisgünstig. Besonders Gurken oder Tomaten fühlen sich in ihnen wohl.

Tipp: Gurken und Tomaten sollten nicht gemeinsam in einem Haus angepflanzt werden.

Die Folie ist nicht absolut wetterbeständig und so kann diese Art von Gewächshäusern nur zwischen Ende März und Ende September genutzt werden. Eine regelmäßige Belüftung ist zu beachten. Es sind Öffnungen für Fenster in die Folie eingelassen.

Vom Kauf eines gebrauchten Gewächshauses ist abzuraten. Neben der Materialermüdung ist der Nachkauf von Ersatzfolie für ältere Modelle oft nicht mehr möglich.

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Anlehngewächshaus

Anlehngewächshäuser zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur drei eigene Außenwände aufweisen und die vierte Wand die Hausmauer darstellt. Sie sind sehr platzsparend und auch für Terrasse oder Balkon geeignet. Dies macht sie vor allem bei Hobbygärtnern äußerst beliebt.

Sie werden an der Hauswand befestigt und sind dann beständiger gegenüber der Witterung. Frost und Kälte haben weniger Angriffsfläche bei dieser Treibhausart.

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Mini-Gewächshaus

Ein Mini-Gewächshaus, oder auch Fensterbank-Treibhaus, eignet sich ideal, um Jungpflanzen auf der heimischen Fensterbank vorzuziehen, um sie später ins Gewächshaus und dann eventuell in den Garten umzupflanzen. Auch der Kräuterbedarf für die Küche kann hiermit gedeckt werden.

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Frühbeet

Ein Frühbeet eignet sich insbesondere dann, wenn Gemüse und Pflanzen herangezüchtet werden sollen. Die Jungpflanzen finden anschließend ihren Platz im freien Garten.

Die flachen Treibhauskästen sind besonders platzsparend, jedoch lässt sich die Temperatur schwerer regeln. Automatische Fensterheber schaffen Abhilfe.

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Die ideale Ausstattung für ein Gewächshaus

Nicht alle Pflanzen ranken sich in die Höhe. Für viele Pflanzen bietet es sich daher an, sie in Regalen zu stapeln.

Die sogenannten Pflanztische helfen nicht nur dabei, um Platz zu gewinnen, sondern schonen gleichzeitig Ihren Rücken bei der Gartenarbeit.

Ein gleichbleibendes Klima ist für Pflanzen und Gemüse optimal. Regelmäßiges Lüften trägt dazu bei. Damit dies immer zu richtigen Zeit geschieht und Sie es auch erst gar nicht vergessen können, gibt es automatische Fensterheber, die für eine gute Luftzirkulation sorgen.

Alternativ bieten sich Lamellenfenster an. Durch sie ist die Luftzirkulation durchgehend gewährleistet. Auch für diese Fenster gibt es automatische Fensteröffner. Außerdem gibt es spezielle Ventilatoren für den Einsatz im Gewächshaus zu kaufen.

Der beste Fensterheber:

Der beste Ventilator:

Einige Heizungen für Gewächshäuser wärmen nicht nur im Winter, sondern können sogar im Sommer kühlen. Dabei ist eine Tropfschutzvorrichtung besonders wichtig. Generell sollten Sie beim Einsatz einer Heizung ein Thermometer mit einsetzen, um die konstante Temperatur zu gewährleisten und gegebenenfalls nachregulieren zu können.

Die Bewässerung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle beim Pflanzenwachstum. Neben der Frage, ob Ihr Gewächshaus vielleicht einen Wasseranschluss benötigt oder das Wasser zum Beispiel aus einer Regentonne gewonnen wird, sollten Sie sich außerdem noch weitere Fragen stellen.

So lohnt es sich darüber nachzudenken, ob Sie selbst gießen möchten oder auf eine automatische Bewässerung setzen möchten. Darüber hinaus ist wichtig zu bedenken, wie die Bewässerung erfolgen soll: wurzelnah, durch Wasserbestäubung oder durch einfaches Gießen.

Der wichtigste Faktor, damit die Pflanzen gut wachsen, ist Licht. Um das Wachstum optimal zu gewährleisten, bietet sich eine Gewächshausbeleuchtung an.

  • Leistungsstarke Beleuchtung
  • Für jedes Gewächshaus
  • Hohe Qualität
  • Eine allgemeine Beleuchtung liefert zusätzliches Licht an dunklen Tagen und in der Nacht.
  • Spezielle Pflanzenbeleuchtungen sind True-Light- oder Wachstumslampen. Diese verbreiten Tageslicht und unterstützen die einzelnen Pflanzen.

Im Gegenzug sollten Sie für besonders sonnige Tage auf Beschattungssysteme setzen, wie zum Beispiel Jalousien, damit Ihr Pflanzen im Gewächshaus nicht verbrennen.

Es lohnen sich außerdem die Anschaffung von:

  • Rankhilfen,
  • Laufstege, Beetplatten und Beetabgrenzungen,
  • Beetabdeckungen gegen Schädlinge,
  • Vlies zur Beetabdeckung bei Frost,
  • Bodenplatten, um der Unkrautbildung vorzubeugen und
  • Insektennetze für die Fensteröffnungen und im Eingangsbereich.

Übung macht den Gewächshausmeister

Die richtige Planung und die richtige Ausstattung wird Sie Ihren Gewächshausertrag maximal ausschöpfen lassen. Eine erfolgreiche Ernte und eine besondere Pflanzenvielfalt sind nicht alles.

Wenn Sie viel recherchiert und sich in das Thema hineingefunden haben, lohnt sich besonders der Austausch mit anderen Gewächshausliebhabern. Neue Ideen und Ratschläge und auch Informationen darüber, was bei anderen gut funktioniert und was nicht, können Gold wert sein.

Machen Sie sich einen Plan, packen Sie es an, damit Sie Ihr Gewächshaus optimal nutzen können. Legen Sie los! Ihre Ernte wartet auf Sie.

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